Abmachungen zum Thema "förderorientierte Beurteilung"

         Information an die Eltern

  

 

1.        Ganzheitliche Beurteilung

 

1.1         Die Lernenden werden in allen drei Kompetenzen (Selbst-, Sozial-und Sachkompetenz)beurteilt.

 

1.2         Wenn sich in der Selbst- oder Sozialkompetenz eine negative Entwicklung zeigt, müssen die Eltern darüber informiert werden.

 

1.3         Es werden inhaltliche und instrumentelle Lernziele beurteilt.

 

 

 

2.       Lernzieltransparenz

 

2.1         Lernziele werden gezielt zur Prüfungsvorbereitung eingesetzt.

 

2.2         Die Lernziele/Beurteilungskriterien (ab der 3. Klasse) werden in den Fächern Mathematik, Deutsch und M&U spätestens eine Woche vor dem Test schriftlich an die Lernenden abgegeben. Die Ziele werden im Voraus mit den Lernenden im Unterricht besprochen.

 

2.3         Im Kindergarten und in der 1./2. Klasse werden die Lernziele mündlich oder schriftlich mitgeteilt.

 

2.4         In der Lernkontrolle werden folgende Bereiche getestet: Kennen – Verstehen – Anwenden (nach „Bloomsche Taxonomie“)

 

 

 

 

3.      Summative Beurteilung / Benotung:

 

3.1         In der Regel werden pro Fach mindestens drei Beurteilungen pro Semester erhoben.

 

3.2         Das Fach wird umfassend abgebildet: Es werden möglichst alle Teilbereiche des Fachs in die Beurteilung/Benotung mit einbezogen. Daraus wird der Durchschnitt für die Gesamtnote des Fachs errechnet.

 

3.3         Es gibt keine Streichnote.

 

3.4         Lernkontrollen können verschieden gewichtet werden.

 

3.5         Eichung: Nicht erreicht ist unter 4, erreicht von 4 – 5.25, übertroffen ab 5.5.

 

3.6         Es wird mit Viertelnoten bewertet (z.B. -5, 5- )

 

3.7         Der Klassendurchschnitt wird nicht bekannt gegeben.

 

3.8         Jede Beurteilung ist auch subjektiv, deshalb soll die  Fairness gegenüber den Lernenden im Mittelpunkt stehen.

 

3.9         Benoten hat auch problematische Aspekte: Wir wollen mit Benotungen nicht …               
…Ersatz – oder Scheinmotivierungen

…Lernende disziplinieren

…als Lehrperson oder Schule gut da stehe

…Quoten (z.B. im Übertrittsverfahren der 6.Kl.)  steuern

           …problematische Kinder ausschliessen

           …die Kinder auf das „harte Wettbewerbsleben“ vorbereiten.

 

3.10    Die Eltern unterschreiben Lernkontrollen und gelegentlich auch Produkte (Zeichnungen etc.)

 

 

Unter "Download" können Sie die Abmachungen ausdrucken.

 

Ermensee, 26. November 2015                        Das Lehrerschaftsteam und die Schulleitung