Friedensstifter

 

Projekt Gewaltprävention : Die Friedensstifter an unserer Schule

 

Im aktuellen Schuljahr führen 11 Schülerinnen und Schüler das Amt der Friedensstifter aus. Das Projekt „Friedensstifter“ wurde im Frühling 2007 an unserer Schule lanciert, wir dürfen also auf 10 Jahre Gewaltprävention an der Schule Ermensee zurückblicken.

Das Programm bildet ausgewählte SchülerInnen aus, um anderen SchülerInnen zu helfen, Konflikte und Missverständnisse ohne Gewalt zu lösen. Die ausgebildeten Friedensstifter arbeiten ergänzend zur Pausenaufsicht, dürfen aber auch während den Pausen mit ihren Kollegen mitspielen.

Unsere aktuellen Friedensstifterinnen und Friedensstifter sind:

 

Kai, Tim, Ian, Paulina, Luana, Lilly, Eleonora, Veit, Michelle, Valerie, Sophia

In regelmässigen Treffen tauschen die Friedensstifter ihre Erfahrungen aus, besprechen, wie und wann sie Frieden stiften konnten, stärken das Wir-Gefühl und werden auf die verschiedenen Formen von Gewalt sensibilisiert.

Immer wieder wird das Frieden stiften „geübt“, mittels Rollenspielen und dem 5-Schritte-Programm spielen wir verschiedene Streit-Situationen nach und bereiten uns so auf unsere Arbeit im und ums Schulhaus vor. Auch ist das Üben und Erlernen von gewaltfreier Kommunikation immer wieder Inhalt unserer Treffen.

 

Friedensförderung fängt im Kleinen, in immer wiederkehrenden Situationen im Alltag an. Die Welt verändern oder sogar verbessern, können wir durch unser Projekt nicht…doch können wir unseren Schülerinnen und Schülern aufzeigen, dass wir hier, jetzt in unserem Schulhaus etwas gegen Gewalt machen können. Alle können einen Beitrag zum Frieden leisten, die Friedensstifter, wir Lehrpersonen und alle anderen Schülerinnen und Schüler.

In diesem Sinne wünschen wir allen Friedensstiftern und allen Kindern an der Schule Ermensee gerechte Auseinandersetzungen und eine aufbauende Streitkultur.

Die amtierenden Friedensstifter wurden von ihren Klassen im Mai 2017 gewählt und ausgebildet.

Wir wünschen ihnen viel Spass bei ihrer sehr wichtigen „Arbeit“.

 

Ursi Stettler, Gewaltprävention